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Destillatio im Kampf gegen das Springkraut!

Beitrag vom 29.07.2012 12:41 Uhr
Auch wenn das indische Springkraut recht hübsch anzusehen ist und das aufspringen der samenkapseln eine menge Spaß macht, gehört es doch zu einer der aggressivsten Pflanzenarten auf unserer Nordhalbkugel. Bei uns in der Rhön hat es sich so stark eingebürgert, das es schon lange die heimische Artenvielfalt verdrängt und vor allem an den Bachläufen entlang alles überwuchert. Die Samen springen bis zu 10 Meter weit und bleben danach über 10 Jahre keimfähig. Jeder Regen und jedes Gewässer spült sie ein Stück weiter an neue Pllätze wo sie sich dann schnell ausbreiten. Die Pflanze bildet nur leicht ins Erdreich greifende verzweigte Wurzeln und verhindert damit ein wachsen der anderen Pflanzenarten - die aber nötig sind um ein Bachufer zu festigen. Darunter leiden die Bäche und die gesamte Uferlandschaft. Die Pflanze kann auch niedergesichelt sofort wieder Würzeln bekommen und sich an anderer Stelle vermehren. Zwickt man eine zukünftige Blüte ab, kommen weiter unten schnell mehrere neue. Es ist ein aussichtsloser kampf, aber wir versuchen konsequent das Springkraut zu bekämpfen in der Hoffnung im Laufe von 10 oder 20 Jahren es ein wenig zurück drängen zu können. Und bitte machen Sie mit! Ideal ist es die Pflanzen vor der Blüte zu bekämpfen und zu vernichten. Wir versuchen hier in der Rhön bei allen unseren Spaziergängen in freier Natur unser Bestes zu geben und stecken viel Arbeitszeit in die Bekämpfung des Springkrautes. Wir würden uns freuen wenn Sie sich bei einem Besuch in Buchenau uns Anschließen - oder Zuhause bei Ihnen ähnliche Aktionen starten. Dann haben wir auh in 20 Jahren noch (oder wieder) eine vielfältige Artenreiche Natur mit vielen Pflanzen und Heilkräutern.